Influencer-Preis

Ein Preis und drei seiner Träger

Veröffentlicht am 6. November 2022 von Max Danhauser

Was macht den Preis der Hanns-Sei­del-Stif­tung für poli­ti­sche Influ­en­cer eigent­lich aus? Wer hat ihn 2022 bekom­men und war­um? Alle Hin­ter­grün­de und Infos erfahrt ihr hier!

Der Preis der Hanns-Seidel-Stiftung

2022 in der Kate­go­rie Tik­Tok, Pod­cast und Mul­ti­me­dia ver­ge­ben: Der Medi­en­preis der HSS für poli­ti­sche Influ­en­cer. Quel­le: HSS.

Sei­ne Geburts­stun­de hat­te er 2021, 2022 geht er schon in die zwei­te Run­de: Der Medi­en­preis der Hanns-Sei­del-Stif­tung für poli­ti­sche Influ­en­cer. „Aus­ge­zeich­net wer­den infor­ma­ti­ve, sach­li­che und span­nen­de Ein­zel­bei­trä­ge, die Lust auf Poli­tik machen und in den unter­schied­lichs­ten Platt­for­men der sozia­len Medi­en über­wie­gend jun­ge Men­schen errei­chen“, schreibt die Stif­tung auf Ihrer Homepage.

In die­sem Jahr gab es Aus­zeich­nun­gen in den Kate­go­rie Pod­cast, Tik­Tok und Mul­ti­me­dia, die jeweils mit 2000 Euro dotiert sind. Die Stif­tung will damit „einen Impuls für qua­li­ta­tiv guten Social-Media-Con­tent im Bereich Poli­tik setzen.“

„heute wichtig“ in der Kategorie Podcast

Die Preis­trä­ger von „heu­te wich­tig“: Mir­jam Bitt­ner, Dimi­tri Blin­ski, Lau­ra Cas­pó und Isa von Heyl. Foto: HSS.

Der Mor­gen­pod­cast „heu­te wich­tig“ um Host Michel Abdol­lahi erscheint mon­tags bis frei­tags und soll die Hörer auf das poli­ti­sche Gesche­hen des Tages vor­be­rei­ten. Ver­ant­wort­lich sind dafür die Redak­tio­nen des Sterns, von RTL und ntv.

Ein­ge­reicht hat­te das Team eine Fol­ge mit dem Titel „Angriff auf Kiew: Putins Krieg & die Kon­se­quen­zen.“ „Der Spa­gat zwi­schen Unter­hal­tung und Infor­ma­ti­on gelingt“, sagt Jury­prä­si­dent Dr. Jonas Schüt­zen­e­der. „Die­ses Pro­jekt ver­sucht auch medi­en­päd­ago­gi­sche Anrei­ze zu setz­ten. Immer wie­der wird dar­auf ver­wie­sen, wie wich­tig es ist, mit guten Quel­len zu arbei­ten, sich aus vie­len Quel­len zu infor­mie­ren und gleich­zei­tig auch zu hinterfragen.“

„words&weapons“ in der Kategorie Multimedia

Die Preis­trä­ger Kevin Culi­na und Emma Wiep­king von „words&weapons“ mit Dr. Jut­ta Möh­rin­ger, Lei­te­rin des Insti­tuts für Begab­ten­för­de­rung und Stif­tungs­vor­sit­zen­den Mar­kus Fer­ber (MdEP). Foto: HSS.

Der Krieg in der Ukrai­ne ist ein omni­prä­sen­tes The­ma. Doch wie ist es eigent­lich, dar­über zu berich­ten? Damit beschäf­tigt sich eine fünf­tei­li­ge Doku­se­rie mit dem Titel „words&weapons“, die auf You­Tube zu sehen ist. 19 jun­ge Jour­na­lis­ten der Axel Sprin­ger Free­Tech-Aca­de­my haben sich damit beschäf­tigt, wie Jour­na­lis­mus im Krieg funktioniert.

Ein­bli­cke in das For­mat und des­sen Inhal­te gibt es auch auf dem gleich­na­mi­gen Insta­gram­ka­nal. „Die Art und Wei­se, wie das The­ma über ein span­nen­des You­Tube-Pro­jekt mul­ti­me­di­al erzählt wur­de, ist vor­bild­lich“, begrün­det die Jury. „Das Pro­jekt hat es geschafft, zusätz­lich zu die­sem sehr star­ken Video­pro­jekt einen Insta­gram­ka­nal auf die Bei­ne zu stel­len, der noch­mal zusätz­lich Hin­ter­grund­in­for­ma­tio­nen liefert.“

Amelie Weber mit „Funke“ in der Kategorie TikTok

Preis­trä­ge­rin Ame­lie Weber von „Fun­ke“ mit Dr. Jut­ta Möh­rin­ger, Lei­te­rin des Insti­tuts für Begab­ten­för­de­rung und Stif­tungs­vor­sit­zen­den Mar­kus Fer­ber (MdEP). Foto: HSS.

Ange­fan­gen hat alles im Febru­ar 2021. Zur Bun­des­tags­wahl star­te­te Ame­lie Weber, Head of Social bei der Fun­ke Zen­tral­re­dak­ti­on, den Tik­Tok-Kanal „duhast­die­wahl.“ Damals erklär­te Weber viel über die Wahl – und auch die Basics für Neu­ein­stei­ger. Heu­te heißt der Kanal nur noch „fun­ke“, klärt wei­ter­hin mit Video und Visua­li­sie­run­gen über Poli­tik, Demo­kra­tie und ihre Hin­ter­grün­de auf. Ger­ne auch mit locke­rer Unter­hal­tung: Wis­sen Sie bei­spiels­wei­se, was Armin Laschet am liebs­ten isst? Bei „Fun­ke“ erfah­ren Sie es.

„Frau Weber lie­fert uns Infor­ma­tio­nen mit leicht unter­hal­ten­den Wer­ten direkt aus dem Zen­trum des poli­ti­schen Haupt­stadt­be­triebs“, lau­tet Begrün­dung der Jury. „Wir sehen in die­sem Fall ein vor­bild­li­ches Ver­hal­ten mit Blick auf Com­mu­ni­ty-Manage­ment, Infor­ma­ti­on, Unter­hal­tung und Kreativität.“